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Testbericht Alfa Romeo Giulietta QV

Alfa Romeo Giulietta QV (CloverLeaf) hat genug Stil, aber das kann ein schlechtes Fahrgefühl nicht ersetzen

Man muss sich fragen, wer die modifizierte Giulietta QV ist. Mit einem Preis von 30.000 Pfund steht dieser Alfa auf einer Stufe mit den Top-Hot Hats seiner Klasse, wie dem VW Golf R und dem BMW M135i. Das unterdurchschnittliche Fahrerlebnis ist jedoch weit genug von diesem Wert entfernt. Setzen Sie Ihren logischen Hut auf und kaufen Sie den Golf. Sie werden es bestimmt nicht bereuen.

Handschaltgetriebe sind bei Sportwagen nicht mehr die Standardoption. Siehe zum Beispiel das DSG von VW oder das erstaunliche PDK-System von Porsche. Sowohl die Hersteller als auch die Kunden erkennen jetzt sowohl die Leistungs- als auch die wirtschaftlichen Vorteile, wenn sie ihren eigenen Vorschlag in ein schnelleres Auto stecken. Ist also Alfas neuester Hot Hatch mit einer 6-Gang-Doppelkupplung auf hiesigen Straßen unterwegs?

Auf dem Papier sieht die Giulietta QV gut aus. Zusammen mit dem gleichen Doppelkupplungs-Automatikgetriebe hebt sie den 1,75-Liter-Turbobenziner aus dem 4C Coupé. Dieser ist ein Achtel schneller als bisher von 0-62 km/h und, dank des leichteren Motors, etwas sparsamer.

Leider ist der QV trotz der Box nicht so eilig wie der Sitz des VW Golf GTI oder des Leon Capra. Mit der Geschwindigkeitsentwicklung kann man bei besorgniserregenden Geschwindigkeiten Boden gut machen, aber im gedrehten B merkt man, dass das Auto auf Geschwindigkeit aus ist.

Auch die elektronische Differenzierung tut sich schwer und sucht an den Vorderrädern nach Haftung auf dem öligen Asphalt. Das Fahren ist manchmal unerträglich angespannt, und die 18-Zoll-Räder ziehen die Straßenrillen wie Magnete an. Der Ford Focus St. ist viel direkter und kann dem Audi A3 Quattro nicht folgen, selbst wenn der QV im Dynamikmodus ist.

Optisch sticht die Giulietta QV wie kein anderer Hot Hatch hervor, besonders in der 490 Pfund schweren matten Magnesio-Farbe des Testwagens. Im Innenraum ist die Qualität immer noch ein Problem, aber die italienische Blitzlackierung und das große Alfa-Logo sind nette Details.

Das eigentliche Problem ist jedoch der Preis. Die QV-Launch-Edition kostet mehr als 30.000 Pfund, also deutlich mehr als seine Hauptkonkurrenten, darunter der Golf. Er profitiert überall von bequemen Hautsitzen aus Leder und Alcantara, einem Satellitennavigationssystem, einer Bi-Zonen-Klimaanlage und Parksensoren, aber die Tatsache, dass Leon Capra Nullsitze ausrollt, die all dies bieten, ohne die Bank zu sprengen, ist verdammt.

In der Tat hat der QV gegenüber seinen Konkurrenten wenig zu bieten. In den letzten fünf Jahren hat sich der Markt für Schräghecklimousinen weiterentwickelt, aber die Giulietta hat nicht Schritt gehalten.

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