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Honda FR-V 1.8 ES

Der vielseitige Sechssitzer ist nach wie vor ein starkes Angebot

Trotz seines innovativen Sechssitzer-Layouts ist der FR-V von Honda nur selten auf unseren Straßen zu sehen. Das bedeutet, dass viele Familien auf den äußerst praktischen Innenraum verzichten müssen, der einen der leistungsstärksten Hondas auszeichnet.

Der FR-V wurde 2004 auf den Markt gebracht und geht den gleichen Weg zum Sechs-Personen-Transport wie der Multipla von Fiat. Die traditionelle Drei-Personen-Anordnung im Fond spiegelt sich in der Front wieder, wobei der sechste Passagier neben dem Fahrer sitzt.

In der Praxis funktioniert dieses Format tatsächlich. Mit einem Schalthebel auf dem Armaturenbrett und einer ausziehbaren Handbremse im Van-Stil ist vorne reichlich Platz für eine zusätzliche Person. Und wenn der Wagen als Fünfsitzer genutzt wird, lässt sich der mittlere Vordersitz zu einer großen Armlehne oder einem Tisch umklappen.

Aber bietet der Sechssitzer eine Lösung für ein Problem, das es eigentlich gar nicht gibt? Wenn Sie über den normalen Fünfsitzer hinaus noch weitere Personen befördern wollen, können Sie sich auch für den normalen Siebensitzer entscheiden.

Überall, wo man in einem Honda sitzt, ist es bequem. Das Auto auf unserem Foto ist in der EX-Ausstattung und mit reichhaltigem Leder ausgestattet, aber der FR-V ES entspricht in Preis und Ausstattung eher dem Volkswagen Golf Plus SE. Die Stoffsitze sind ausreichend, gehen aber nicht zu Lasten des Komforts.

Der Honda ist 15 cm länger als der Plus, was den Gepäckraum bequemer macht. Er fühlt sich eher wie ein normaler MPV an als ein praktischer Schrägheckwagen. Auf dem Papier sollte der FR-V sogar mehr Reichweite haben, da der 1,8-Liter-Benziner in Bezug auf Hubraum und Leistung im Vorteil ist. In der Praxis jedoch fühlt sich der FR-V im Vergleich zu seinem turbogeladenen Konkurrenten am zweitlangweiligsten an. Mit einem maximalen Drehmoment von 174 Nm, das bereits bei 4.300 U/min anliegt (die 200 Nm des Golf liegen bei nur 1.500 U/min an), muss der Honda hart arbeiten, um mithalten zu können.

Die Unterschiede zwischen den Motoren waren jedoch geringer, als die offiziellen Zahlen vermuten lassen. Mit einem CO2-Ausstoß von 177 g/km stößt der FR-V 25 g/km mehr aus als sein Konkurrent, was höhere Steuern bedeutet. Im Test erreichte er jedoch einen Verbrauch von 35,3 mph. Und da unsere Zahlen auch Leistungsfahrten auf der Teststrecke beinhalten, können die Besitzer mit besseren Ergebnissen rechnen. In Kurven rollt der FR-V besser als seine Konkurrenten, hat aber viel Grip und reagiert gut auf Gaspedaleingaben. Die Lenkung ist sehr leicht, aber kleine Bewegungen führen zu präzisen Richtungswechseln.

Mit 17.800 Pfund ist der ES auch 65 Pfund billiger, aber die hohen Wartungskosten machen diesen Vorteil schnell wieder zunichte. Wie beim VW sind die Hauptkonkurrenten des FR-V bekanntere Konkurrenten. Der Honda Civic bietet keine Sechs-Personen-Sitzplätze, ist aber preislich nicht mit dem FR-V zu vergleichen.

Einzelheiten

Chart-Position: 1 Grund: Der FR-V wird von den Käufern kompakter Vans oft übersehen, dabei ist er praktisch und robust. Mal sehen, ob er mit der Attraktivität der Marke VW mithalten kann.

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