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Ford Fiesta Mk3 Testbericht

Der Fiesta Mk3 wuchs in den 1990er Jahren und brachte den hervorragenden XR2i.

Angesichts des Erfolgs von Modellen wie dem Peugeot 205 und dem Fiat Uno stellte Ford 1989 die dritte Generation des Fiesta vor. Die kantigen Linien und die in die Jahre gekommenen Fundamente der ersten beiden Modelle waren verschwunden, und im Inneren gab es einen schlankeren Look und raffiniertere mechanische Teile. Vor allem aber war der Wagen nun erstmals als Fünftürer erhältlich.

Der längere Radstand bedeutete, dass der Mk3 den Klassenstandard für den Innenraum setzte, und die halb unabhängige Torsionsbalken-Hinterradaufhängung förderte Fahrkomfort und Raffinesse.

Dieser ausgereiftere Ansatz erstreckte sich auch auf den Innenraum, der ein wesentlich moderneres Design aufwies. Ein aufgeräumtes Armaturenbrett übernahm die Schalter vom größeren Escort, während die neuen Spritzgusssitze bequemer und kompakter waren. Der Mk3 verfügte außerdem über eine beheizbare Windschutzscheibe und Antiblockiersystem.

Auch unter der Motorhaube gab es Veränderungen: Neben dem bereits vorhandenen CVH-Motor wurde der neueste, effiziente und hochverdichtete Swirl-Motor von Ford verwendet. Die große Neuigkeit für Fans von Schrägheckmotoren war die Einführung der Benzineinspritzung, die dem XR2i bis zu 110 PS verlieh. Die Spitze der Serie bildete der wilde RS Turbo mit 132 PS und seinen charakteristischen Dreispeichenrädern und grünen Einlagen.

Wenn man heute in den Mk3 einsteigt, ist es nicht schwer zu verstehen, warum er einen solchen Quantensprung nach vorn gemacht hat. Das saubere Armaturenbrett wirkt modern, und die hellen Stoffe und großen Glasflächen schaffen eine luftige Atmosphäre. Das Fahrverhalten des Basismodells ist weich und ruhig, ganz im Gegensatz zum späteren XR2i mit Zeta-Motor. Allerdings leiden alle Modelle unter einer trägen Lenkung, und wie bei vielen älteren Ford-Modellen will der körnige Motor nicht richtig arbeiten. Ansonsten aber ist das Fahren einfach und komfortabel. Und es ist nicht schwer zu verstehen, warum er der am längsten produzierte Fiesta wurde, der schließlich 1997 als klassisches Modell in den Ruhestand ging.

Fiesta Fakten: Der Mk3 war das erste Modell, bei dem man zwischen drei- und fünftürigen Karosserievarianten wählen konnte, und das erste, das mit dem mechanischen Antiblockiersystem von Ford ausgestattet war.

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