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Ferrari F12tdf Testbericht

Fahren Sie den aufregenden 769 PS starken Ferrari F12TDF und finden Sie heraus, dass er eines der extremsten GT-Autos ist, das je gebaut wurde!

Der Ferrari F12TDF ist zusammen mit dem Daytona und dem F40 einer der besten Ferrari, die je gebaut wurden. Er ist älter als der Laferrari und weniger ein technologisches Wunder als dieses Hybrid-Hypercar – aber auf seine eigene, gewalttätige Art ebenso anspruchsvoll. Es ist kein Auto für Mutige oder Unerfahrene – sicher, es ist ein schwer zu eroberndes Auto – aber immer ein befriedigendes Auto zu fahren.

Zunächst das Langweilige: Der Kofferraum des Ferrari F12TDF ist groß genug für das Wochenendgepäck von zwei Personen. Aber es gibt interessantere Dinge über das andere Ende des Wagens zu erzählen – hauptsächlich über den atmosphärischen 6,3-Liter-V12-Motor mit 769 PS. Ja, Sie haben die erste Zahl richtig gelesen. Das ist ein Zuwachs von 39 PS gegenüber dem normalen F12 – aber nach einer Weile kehrt dieser riesige Motor zurück.

Ferrari hat alles auf eine spezielle Version des 799 Tour de France geworfen. Nur 100 kg wurden vom Leergewicht des Wagens entfernt, was das Trockengewicht auf beeindruckende 1.415 kg reduziert (wenn man einige der optionalen Leichtbaukomponenten berücksichtigt). Kohlefaser wird für die vorderen und hinteren Stoßstangen, den aerodynamischen Boden der Karosserie und für das, was wir den Ferrari nennen, verwendet. Die Aerobridges sind elegante Schlitze, die die Luft von der Motorhaube zum Auto leiten. Oh, und im Innenraum befinden sich Teile aus Kohlefaser.

Die aerodynamischen Veränderungen dienen nicht nur der Optik; laut Ferrari gibt es 230 kg Abtrieb vor dem 124 km/h schnellen TDF, der eine Höchstgeschwindigkeit von “über 211 km/h” erreicht. Sogar die Heckscheibe wurde leicht angehoben, um mehr Luft auf den großen Heckspoiler zu leiten.

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Die Bremsen stammen aus dem Hypercar Laferrari, aber die Federn sind 20 % steifer als im normalen F12 und die Dämpfer wurden neu eingestellt. Der eigentliche Clou des Wagens ist jedoch die Allradlenkung, die Ferrari als “virtuellen kurzen Radstand” bezeichnet. In diesem Teil des Wagens sind die Vorderräder in die gleiche Richtung wie die Vorderräder gerichtet, um die Stabilität zu verbessern. Breitere Pirelli P Zero Corsa-Reifen ersetzen die Standardreifen des F12, was in Verbindung mit der Allradlenkung jeden Zweifel an diesem Ferrari ausräumt.

Aber zurück zum TDF-Motor, wie ich versprochen habe. Zweifellos ist er der aufregendste, dramatischste und großartigste Motor, der in einem Straßenauto eingebaut ist. Er lässt sogar den V12 im Lamborghini Aventador ein wenig niedlich und klein erscheinen. Wenn Sie kein Fan von modernen Turbomotoren mit flachen Drehmomentkurven sind, werden Sie diesen Motor lieben. Der Drehzahlbegrenzer ist auf 8.900 U/min eingestellt. -Das sind 400 Umdrehungen pro Minute über dem Punkt der maximalen Leistung. Selbst wenn der Fahrer des F12TDF Manettino eine sanftere Einstellung wählt, ist die Gasannahme im Rennen, bei ausgeschaltetem CT oder ESC-Einstellung, fast schon heftig.

Brutales Zeug ist das, was man mit diesem Auto niemals tun sollte. Zunächst einmal hat man einen “Catch 22”. Das heißt, die Reifen müssen warm genug sein, um Traktion zu bieten – aber die Herausforderung besteht darin, sie aufzuwärmen, ohne dabei Unfälle zu verursachen. Machen Sie keinen Fehler, der F12TDF ist ein furchterregendes Auto. Nicht nur wegen der rohen Kraft, sondern auch wegen der Lenkradbewegung und der unmittelbaren Reaktion des Fahrzeugs auf das Fahrzeug. Wenn Sie regelmäßig auf einer Rennstrecke drehen, werden Sie von dem TDF absolut begeistert sein – aber Sie müssen trotzdem sehr vorsichtig sein.

Für ein so dramatisches Fahrzeug ist der F12TDF bei Geschwindigkeiten unter Motor sehr leicht zu fahren. Unglaublich, dass ein Motor mit so viel Kraft im Verkehr glücklich ist.

Die Innenausstattung des Ferrari ist elegant, aber einfach. Vom ergonomischen Standpunkt aus gesehen ist das Layout des F12 ausgezeichnet. Am Lenkrad gibt es nur wenige einfache Bedienelemente für den Motorstart, die Spülung, die Scheibenwischer und die Manettino-Bewegungsschalter. Es gibt eine separate Taste mit grafischen Stoßdämpfern. Damit lassen sich weichere Stoßdämpfereinstellungen wählen. Selbst die extremsten Modi von Gas und Lenkrad bei entferntem Sicherheitsnetz können angewendet werden. . In anderen Arrangements ist der Wertverlust auf den Straßen des Vereinigten Königreichs sehr extrem.

Ein Ferrari F12TDF Straßenfahrzeug 799 im Wert von 339.000 Pfund hat ein Zuhause gefunden. Alles wird mehrfach zurückgezahlt werden, wenn Gerüchte über eine Million Pfund realistisch sind. Sicherlich eine gute Investition, aber dahinter verbirgt sich einer der extremsten GT-Wagen, die je gebaut wurden.

Das Triebwerk sieht beeindruckend aus, weil es sich hinter einem Motor verbirgt, der eine rote Nockenwelle aufweist, die nicht von der glänzenden Kohlefaser verdeckt wird, die den aufreizendsten Teil unter der Motorhaube des Ferrari bedeckt. Tour de France? Vielleicht die Tour de Force.

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