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Citroën C4 Aircross

Der neue Qashqai-Konkurrent von Citroen sieht gut aus und ist überraschend attraktiv zu fahren

Unter der Haube mag der Mitsubishi ASX stecken, aber Citroen hat gute Arbeit geleistet und dem C4 Aircross sein eigenes, einzigartiges Aussehen und seinen eigenen Charakter verliehen. Im Innenraum sind die ASX-Wurzeln zu erkennen, aber die Qualität der Materialien ist viel besser. Auch das Fahrverhalten ist beeindruckend: Alle grundlegenden Bedienelemente und das überraschend sportliche Fahrverhalten sind deutlich zu spüren. Es wäre schade, wenn Citroën den C4 Aircross in Großbritannien nicht anbieten würde. Der Markt für kompakte Crossover wächst derzeit rasant, und ein so stilvolles und leistungsfähiges Auto wird von den britischen Käufern sicher gerne gekauft.

Der große Verkaufserfolg des Nissan Qashqai hat seinen Gegner dazu gebracht, zu versuchen, einen eigenen kompakten Crossover zu bauen. Und Citroen ist der letzte, der sich mit dem C4 Aircross ins Getümmel stürzt.

Doch bevor Sie zum Telefonhörer greifen, gibt es eine Kehrtwende – das Unternehmen hat noch nicht entschieden, ob es den Aircross umbauen will, und ein Umzug nach Großbritannien ist wirtschaftlich sinnvoll. Dieses 1.6 HDI-Modell ist die einzige Version, die wir bekommen werden, wenn der Verkauf im Vereinigten Königreich tatsächlich beginnt.

Dieses fünfte Mitglied der C4-Familie, zu der bereits der C4, DS4, C4 Picasso und Grand Picasso gehören, basiert auf dem Mitsubishi ASX.

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Äußerlich verbirgt der C4 Aircross seine Wurzeln jedoch gut. An der Front gibt es eine dünne doppelte Zobelmaske, die schön über den Scheinwerfern endet, mit einem Paar vertikaler LED-Streifen darunter – eine Anspielung auf den DS3 und DS4. Typischer ist jedoch die schwebende C-Säule, ein Element, das aus dem DS5 stammt.

Das Interieur ist eine andere Geschichte: Die meisten Schalter und die Architektur des Armaturenbretts wurden direkt vom ASX übernommen. Sogar das Satellitennavigationssystem verwendet Mitsubishi-Software, aber die Stopp-Start-Taste schreibt “&go” – Mitsubishi-Terminologie.

Im Innenraum beklagt der ASX eine Fülle von zerkratztem Plastik, aber der Aeros hat eine Soft-Touch-Verkleidung auf dem Armaturenbrett und den Türen. Es gibt genügend Platz für bis zu fünf Erwachsene, obwohl das Panoramaglasdach des Testwagens ein wenig Platz für den hinteren Teil des Rücksitzes wegnimmt.

Der Kofferraum ist mit 416 Litern praktisch und kann bei umgeklappten Rücksitzen auf 1.193 Liter erweitert werden. Das sind 6 bzw. 333 Liter mehr als im Qashqai. Mit der praktischen Skiklappe können Sie sogar lange Gegenstände entlang der Kabine unterbringen.

Die eigentliche Überraschung ist jedoch, wie gut sich der Aircross fährt. Er kann zwar in der Kurve nicht schlingern, aber seine Mehrlenkeraufhängung stellt sich den Anomalien der Straße sehr frontal. Der alternierende Allradantrieb kann eine beeindruckende Traktion bieten, wenn die Bedingungen es erfordern, obwohl er bei normaler Fahrweise vorzuziehen ist.

Auf der anderen Seite ist das Lenkrad schwerer als bei den meisten Citroëns, und das manuelle Getriebe hat eine grobe Gangart, wodurch sich der Aircross hinter dem Lenkrad robust anfühlt.

Auf anderen Märkten wird ein 1,8-Liter-Diesel mit 14,8 PS angeboten, aber der 1,6 HDI von PSA mit 113 PS ist der einzige Motor, der in Großbritannien getestet wurde, und er ist die bessere Wahl. Er bietet einen beeindruckenden Schub ab 1.750 U/min. Und selbst wenn er laut aufdreht, bleibt er ruhig und leise, was ein attraktives Gesamtpaket abrundet.

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