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Chevrolet Epica

Rückläufige Verkaufszahlen, Apathie der Käufer und die zunehmende Konkurrenz durch moderne Personen- und Geländewagen bedeuten, dass die Hersteller entweder mutig sein oder sich etwas einfallen lassen müssen, um in den europäischen Markt für Familienautos einzusteigen. Wer also ist Chevrolet?

Dass der Epica geschäftsorientiert ist, ist unbestreitbar, aber wie beim Kia Magentis verhindert seine koreanische Herkunft dies wahrscheinlich. Konkurrenten wie der Ford Mondeo und der Vauxhall Vectra wären eine bessere Wahl, sowohl in Bezug auf das Design als auch auf die Restlaufzeiten. Dennoch lassen die Fortschritte, die die Ingenieure mit diesem Auto erzielt haben, darauf schließen, dass künftige Chevrolets noch besser sein könnten.

Rückläufige Verkaufszahlen, Apathie der Käufer und die zunehmende Konkurrenz durch moderne Personen- und Geländewagen bedeuten, dass die Hersteller entweder mutig sein oder sich etwas einfallen lassen müssen, um in den europäischen Markt für Familienautos einzusteigen. Wer also ist Chevrolet?

Wie Kia mit seinem Magentis bringt das Unternehmen mit dem Epica einen neuen Konkurrenten für den Ford Mondeo auf den Markt. Die große Limousine aus koreanischer Produktion wird in diesem Sommer auf den Markt kommen und ist das erste Modell der Marke Daewoo mit einem 2,5-Liter-Sechszylindermotor, das von Auto Express gefahren wird.

Im Vergleich zu den bisherigen viertürigen Fahrzeugen von Daewoo wirkt der Epica sehr groß. Wie die High-End-Modelle von Saab und Volvo hat er eine niedrige Nase und eine hohe Heckklappe, doch der neue Stoßfänger und der Kühlergrill sind sauber und übersichtlich gestaltet. Zu den präzisen Details gehören die Seitenspiegel mit integrierten Verkehrsanzeigern.

Im Innenraum finden sich Aluminiumverkleidungen, weiche Kunststoffe und ein großes, in Höhe und Neigung verstellbares Vierspeichenlenkrad. Die elektrisch verstellbaren Vordersitze bieten Platz für fünf Erwachsene, und auf den Rücksitzen gibt es reichlich Beinfreiheit.

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Unter der Motorhaube befinden sich jedoch einige der interessantesten Entwicklungen. In Korea ist der Epica mit 2,5-Liter- und 2,0-Liter-Reihensechszylindermotoren erhältlich. Unser Auto mit dem größeren Aggregat wird nicht hierher kommen, bietet aber dennoch einen guten Vorgeschmack auf das, was britische Käufer erwarten können. Der 2.492-ccm-Motor hat 140 Millionen Pfund gekostet und sieben Jahre Entwicklungszeit in Anspruch genommen. Er verfügt über zwei oben liegende Nockenwellen, die 155 PS bei 5.800 U/min leisten. Allerdings ist er nicht der reaktionsfreudigste Motor. Das Drehmoment ist bei niedrigen Geschwindigkeiten minimal, aber die Beschleunigung ist stark, wenn das Tempo steigt.

Die Laufkultur wurde verbessert und das Aggregat ist während der Fahrt praktisch geräuschlos. Die Aufhängung besteht vorne aus MacPherson-Federbeinen und hinten aus Mehrlenkern, die für ein komfortables Fahrverhalten sorgen. Unser Testwagen teilt sich das Setup mit dem größeren und teureren Magnus und wird vor der Markteinführung in Großbritannien noch weiter verfeinert werden. Das ist eine gute Nachricht, denn der Komfort ist zwar gegeben, aber die Karosseriekontrolle entspricht nicht ganz den Anforderungen der britischen Käufer.

Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass Anstrengungen unternommen werden, um die Sicherheit zu verbessern. Unser Epica hatte doppelte Front-, Seiten- und Vorhangairbags, eine Traktionskontrolle und eine elektronische Bremskraftverteilung.

Aber wird der Newcomer auf dem hart umkämpften Markt für Familienautos ein Volltreffer sein? Offen gesagt, der Preis von 16.000 Pfund, das komfortable Interieur und das moderne Außendesign machen ihn besser als die koreanischen Vorgängermodelle. Der Einstieg von Chevrolet in diese Kategorie ist mutig, aber nicht unbedingt unklug.

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