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BMW X1 xDrive28i

Neuer Benzin-Turbo debütiert im Baby-Crossover. Ist er ein klügerer Kauf als der Diesel?

Auch wenn die Attraktivität des X1 28i begrenzt ist, gibt es keinen Zweifel an der Leistung und Effizienz des neuen Vierzylinder-Turbo-Benzinmotors von BMW. Er wird in den kommenden Monaten und Jahren in verschiedenen Modellen des Unternehmens zum Einsatz kommen.

Leistungsstarke Sechszylinder-Motoren sehen im Ausstellungsraum gut aus, aber sie bleiben meist dort. Der Mehrpreis, das Gewicht und der Kraftstoffverbrauch führen dazu, dass Sechszylindermotoren zwar in ihrem Bereich überragend sind, sich aber oft schlecht verkaufen.

Der X1 Crossover von BMW ist ein Paradebeispiel dafür. Während europäische Käufer einen Sechszylinder-Benzinmotor wählen können, bringt die britische Sparte des Herstellers ihre Derivate nicht einmal an diese Küste, sondern bietet nur eine Reihe von Dieselmotoren an. Das ändert sich jetzt mit der Einführung eines neuen 2,0-Liter-Turbomotors in dem Modell, das wir hier fahren.

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Der 2,0-Liter-Turbomotor verwendet die gleiche Twin-Scroll-Turbo-Technologie wie der 3,0-Liter-Sechszylinder von BMW, was bedeutet, dass er schneller hochdreht und besser anspricht. Das hat zur Folge, dass der Motor bereits bei niedrigen Drehzahlen kraftvoll anzieht und eine lineare Leistung liefert. Das Aggregat ersetzt den Reihensechszylinder, der im X1 in Europa angeboten wird, und wird im nächsten Jahr in der gesamten BMW-Palette eingeführt. Der 3,0-Liter-Sechszylindermotor wird für diejenigen, die einen zusätzlichen Kolben benötigen, beibehalten.

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Dank der variablen Steuerzeiten, der Einlassventilsteuerung über die BMW Valvetronic und der cleveren Nutzung von Lichtmaschine, Ölpumpe und Wasserpumpe ist der neue Motor im X1 beeindruckend sparsam. Im kombinierten Zyklus erreicht er 35,8 mpg, aber 183 g/km Emissionen bedeuten 200 Pfund Kfz-Steuer pro Jahr.

Diese Effizienz geht nicht auf Kosten der Geschwindigkeit: Er beschleunigt in 6,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 149 km/h. Angesichts der extremen Vielseitigkeit des Motors ist das 6-Gang-Schaltgetriebe (8-Gang-Automatik bei diesem Modell) überflüssig. Auch die Bremsen und das Fahrwerk können mehr Motorleistung verkraften. Die Kurvenlage ist für einen kleinen SUV gut, wenn auch nicht auf dem Niveau der 1er-Serie.

Das 4×4-System xDrive kam mit Eis und Schneematsch auf den deutschen Straßen, die wir befuhren, gut zurecht. Das ist die robusteste Funktion, die dieses asphaltorientierte Modell braucht. Die Mischung macht’s

Mit seinem komfortablen Fahrverhalten kann der X1 lange Strecken mit Leichtigkeit zurücklegen.

Der Rest des Pakets ist nicht viel anders, sowohl auf der positiven als auch auf der negativen Seite. Er verfügt über einen geräumigen Innenraum und ein elegantes, dezentes Design, das BMW-Besitzer kennen. Außerdem bietet er mehr Laderaum als der Nissan Qashqai.

Allerdings ist die Beinfreiheit auf den Rücksitzen für Personen über 1,80 m Körpergröße begrenzt. Außerdem gefällt uns die geringere Qualität des Innenraums im hinteren Teil der Kabine nicht. Für den Fahrer ist es anfangs teuer, aber wenn man zum Kofferraum kommt, fällt die Bezahlung ein wenig ab.

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