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BMW M6 Cabrio

Das Flaggschiff unter den Cabriolets ist ein Hightech-Triumph. Aber macht es auch Spaß im Vergleich zu seinen Konkurrenten?

Der M6 hat viel zu bieten. Er hat einen großartigen Motor und ein hervorragendes Getriebe, und in seinem erstklassigen Innenraum finden vier Personen bequem Platz. Das Stoffdach ist gut isoliert und gut durchdacht, und in der weichsten Einstellung ist der BMW sehr kultiviert. Aber obwohl er schnell und gut gebaut ist, ist er nicht so besonders, wie sein Preis und sein Name vermuten lassen.

Der neue BMW M6 kommt gerade rechtzeitig, um dem SL63 AMG etwas von seinem Glanz zu stehlen, und mit seiner ausgestellten Karosserie, den großen Rädern und den markanten seitlichen Lüftungsöffnungen wird er das zweifellos schaffen.

Aber BMWs Flaggschiff-Cabrio ist kein schlanker Roadster. Es ist größer als seine Konkurrenten und fühlt sich auf engen Landstraßen breiter und schwerer an. Das ist angesichts seines Gewichts von 2.055 kg nicht verwunderlich. Immerhin ermöglichen die großen Proportionen des M6 eine geräumige Kabine, in der vier Personen relativ bequem Platz finden.

Das Stoffverdeck ist gut isoliert und unauffällig, wenn es angebracht ist, und die gläserne Heckscheibe dient gleichzeitig als Windschutzscheibe. Allerdings ist sie im Betrieb sehr laut. Das vordere Dreispeichenlenkrad ist vom schrulligen Z1 der 80er Jahre inspiriert, und der 10,2-Zoll-Farbbildschirm bietet eine sehr klare Navigation und eine einfache Steuerung von Audio-, Telefon- und Fahrzeugeinstellungen über den iDrive Controller.

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Moderne Ziffernblätter, hochwertige Schalter und edle Verkleidungen vervollständigen einen Innenraum, der so attraktiv ist wie der SL. Die Sitze sind bequem und die Fahrposition ist ausgezeichnet.

Während der Fahrt ist der V8-Doppelturbomotor beeindruckend. Das maximale Drehmoment wird bereits bei 1.500 U/min erreicht, und trotz der etwas trägen Gasannahme ist der M6 erstaunlich schnell. Das DCT-Doppelkupplungsgetriebe sorgt für nahezu nahtlose Schaltvorgänge, und die Laufruhe des Motors ist ebenso beeindruckend wie seine Leistung.

Auf der Teststrecke hat der teurere Mercedes nur die Beine von BMW, aber auf offener Straße fühlt sich der M6 nie zu schnell an. M-Auto-Puristen könnten allerdings vom Fahrgefühl dieses Autos etwas enttäuscht sein. Lenkung, Gaspedal und Dämpfer können individuell auf die Modi Comfort, Sport oder Sport Plus eingestellt werden, und der Motor kann auf die Modi Efficiency, Sport oder Sport Plus gesetzt werden. Der Einfachheit halber können zwei Tasten am Lenkrad die bevorzugten Einstellungskombinationen und Einstellungen der Stabilitätskontrolle speichern.

Wir haben festgestellt, dass die optimale Einstellung auf der Straße Sport für den Motor und die Lenkung ist, während die Dämpfer auf Komfort eingestellt sind. Das liegt daran, dass bei der Einstellung Sport das Gaspedal zu empfindlich und die Lenkung zu schwer wird. Aber selbst mit diesen optimalen Einstellungen bedeutet das Gewicht des BMW, dass er nicht so bereitwillig die Richtung ändert oder Kurven fährt wie der Merc.

Der M6 hat zwar eine bessere Seitenführung als der Jaguar, ist aber nicht so agil wie sein Konkurrent. Außerdem fühlen sich die Bremsen des BMW nach starker Beanspruchung etwas weich an, es sei denn, Sie entscheiden sich für die optionalen 7.395 Pfund schweren Keramikbremsen.

Außerdem macht das Fahren mit dem M6 nicht so viel Spaß wie mit seinen Konkurrenten, und es fehlen ihm die fortschrittlichen Kommunikationsfunktionen, die man von einem M-Auto erwartet. Die Fahrdynamik ist in Ordnung, aber die fehlende Einbindung des Fahrers könnte sich als Nachteil erweisen. Berücksichtigen Sie auch den M6. Der SL63 ist eine Herausforderung für den geschickten SL63 und den lebendigen Jaguar.

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