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BMW 2er Reihe 2017 Facelift Test

Die beliebte BMW 2er Reihe bekommt für 2017 ein Facelift.

Kleine Verbesserungen an der BMW 2er Reihe werden das, was bereits eines unserer beliebtesten kleinen Coupés war, weiter verbessern. Der 220d ist einfach zu fahren und relativ praktisch und bietet eine spannende Kombination aus Leistung und niedrigen Betriebskosten. Allerdings machen Modelle mit Hinterradantrieb mehr Spaß und sind zudem deutlich preiswerter. Wenn die Sicherheit des Allradantriebs kein Muss ist, ist dies unsere Wahl.

Inmitten des branchenweiten Kopfzerbrechens über die Neuzulassungen im Oktober gab es für BMW einige interessante Neuigkeiten. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte verkaufte die Marke mehr Modelle der 4er- als der 3er-Reihe. Das schnittige Design scheint die Käufer zu 2- oder 4-türigen Coupés anstelle der traditionellen Limousinen, Fließhecklimousinen und Kombis gelockt zu haben.

Es ist daher angebracht, die aufgefrischte 2er-Reihe von BMW zum ersten Mal als Coupé zu testen. Mit mehr als 180.000 verkauften Einheiten seit der Markteinführung im Jahr 2014 hat seine Attraktivität nicht abgenommen. Dennoch erhält das Coupé für 2017 einige subtile Styling-Änderungen, darunter neue LED-Front- und Rückleuchten, stärkere Lufteinlässe und ein leicht geänderter Nierengrill. Es gibt auch einige neue Farben und Leichtmetallfelgen-Designs, aber das Coupé bleibt ruhig und schnittig, besonders mit den zusätzlichen visuellen Effekten des M Sport Testwagens.

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Im Innenraum sind die Änderungen etwas ausgeprägter. Der 2er profitiert von BMWs neuester Touchscreen-Infotainment-Software auf Kachelbasis mit neuen Connected Services, zusätzlichen Sprachsteuerungsfunktionen und einem iDrive-Drehrad-Touchpad für die einfache Eingabe von Zielen. Es ist eines der intuitivsten Systeme seiner Art und passt zum fahrerzentrierten Kabinendesign. An anderer Stelle werten einige glänzende schwarze Kunststoffeinsätze im Armaturenbrett und an den Instrumenten das Ambiente auf und tragen dazu bei, die für ein Coupé dieses Preises erforderliche Qualität zu erhalten.

Mechanische Änderungen an der 2er-Reihe gibt es bei diesem Upgrade zwar nicht, aber sie waren auch nicht nötig. Er hat weniger Konkurrenten als je zuvor, aber dank seines Hinterradantriebs und der bekannten Fahrwerksabstimmung von BMW ist er nach wie vor ein großartiges kleines Coupé für vier Personen mit einem ausgewogenen und angenehmen Fahrverhalten.

Die Lenkung reagiert vorhersehbar auf Ihre Bewegungen und die Körperkontrolle ist ausgezeichnet. Die serienmäßigen Runflat-Reifen sorgen nicht gerade für ein komfortables Fahrverhalten, aber die optionalen adaptiven Dämpfer unseres Testwagens glätten die schlimmsten Unebenheiten. Dem xDrive-Allradsystem mangelt es nie an Traktion, obwohl es nur in Verbindung mit dem sanften 8-Gang-Automatikgetriebe erhältlich ist.

Aber der 2er bleibt ein solides, vielseitiges Auto. Die 220d-Variante kann ruhig cruisen, wenn es nötig ist, und obwohl sie in Sachen Nervenkitzel nicht ganz mit dem M240i mithalten kann, bietet sie genug Leistung, um zu unterhalten. Dazu kommen eine ordentliche Laufkultur und niedrige Betriebskosten (letzteres ist bei den Top-Benzinern nicht der Fall).

Es gibt jedoch ein paar Dinge zu bedenken, bevor man sich für diese 2er-Serie entscheidet. Erstens: Ist das teure xDrive-System wirklich notwendig?

Zweitens: Vermissen Sie die praktischen Vorzüge der 1er-Klappe? Die Schräghecklimousine der Serie 1 verfügt über eine ähnliche Motorenpalette. Auf der Rückbank der 2er-Serie können auch kleinere Erwachsene bequem sitzen, aber geräumig ist sie nicht. Der Kofferraum mit 390 Litern Fassungsvermögen ist für diese Art von Fahrzeug jedoch sehr praktisch.

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