Beste autos

Audi R8 im Test – Motoren, Leistung und Antrieb

Der V10-Motor klingt großartig, aber der R8 bleibt ein Supersportwagen, der sehr einfach zu fahren ist

Typisches Beispiel – Kauf per Privatvertrag: 10.000,00 € in bar, 1.500,00 € Anzahlung, 8.500,00 € Kredit für 4 Jahre, 7,9 % repräsentativer effektiver Jahreszins (fest). 47 monatliche Zahlungen von 133,25 €, gefolgt von einer Abschlusszahlung von 4095,51 €. Die Gesamtkosten des Kredits betragen £1991,51 bei einer Gesamtzahlung von £11.991,51. Die Gebühren für überflüssige Kilometer werden auf der Grundlage von 8000 Meilen pro Jahr berechnet. Die Finanzierung gilt nur für Personen ab 18 Jahren.

Durch den umfangreichen Einsatz von Aluminium bei der Konstruktion des R8 konnten die Audi Ingenieure das Gewicht des Wagens im Vergleich zum Vorgängermodell um etwa 15 % reduzieren. Im R8 Performance ist der bekannte 5,2-Liter-V10-Saugmotor auf eine Leistung von 611 PS getunt. Dieser Motor ist mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe S tronic gekoppelt, das alle vier Räder über ein neues quattro-Getriebe antreibt.

Drückt man den roten Startknopf am Lenkrad, erwacht der V10 zum Leben, löst die Alarmanlage des Fahrzeugs aus und schreckt die Passanten mit seiner unbändigen Kraft auf. Mit einem Drehmoment von 550 Nm kann das heckgetriebene Einstiegsmodell zwar nicht mit der Muskelkraft von Konkurrenten aus dem mittleren Segment mithalten, aber es übertrifft sie in puncto akustischer Dramatik.

Von einem tiefen Knurren bei niedrigen Drehzahlen bis zu einem aufregenden metallischen Kreischen, wenn er sich der 8.500-U/min-Redline nähert, ist der Sound so aufregend, wie man es von einem Supersportwagen erwarten würde. Das brillante mechanische Orchester ist sogar noch lauter, wenn der optionale Sportauspuff gewählt wird.

Mit einem Spitzendrehmoment von 6.600 U/min wird das Fahrerlebnis des R8 von dem donnernden V10 dominiert. Auf der Rennstrecke wurde die Beschleunigung des R8 von 0 auf 100 km/h mit nur 2,9 Sekunden gemessen. Das ist zwei Zehntel schneller als die von Audi angegebene Zeit. Mit seinen kleinen Gängen und der extrem scharfen Gasannahme schiebt der R8 in jedem Gang unerbittlich vorwärts. Der Audi ist zwar nicht so rasend schnell wie der McLaren 570S, aber dennoch erstaunlich schnell.

Mehr Testberichte

Auto-Team-Test
Ausführlicher Test
Fahrtest
Gebrauchtwagen-Test

Puristen werden das Fehlen eines Schaltgetriebes beklagen, aber die Doppelkupplungsautomatik S tronic ist in allen Situationen so gut, dass man das leicht verzeihen und vergessen kann. Bei niedrigen Geschwindigkeiten sind die Gangwechsel kaum wahrnehmbar, aber wenn man den Performance-Modus voll ausschöpft, hat Audi das Heck so gestaltet, dass es ein wenig nach oben tritt und das Fahrerlebnis bei Vollgas intuitiver macht. Das Doppelkupplungsgetriebe arbeitet durch die Schaltung hindurch und sorgt auch beim Herunterschalten für einen spaßigen Gasstoß.

Das Drive Select-System bietet eine Auswahl an Fahrmodi: Normal, Comfort, Individual und Dynamic. Die Performance-Modelle hingegen verfügen über eine zusätzliche Einstellung, die den Eingriff des Stabilitätskontrollsystems an die Straßenverhältnisse anpasst. Die Lenkung ist leicht und extrem scharf, und obwohl die Lenkung des R8 nicht das wunderbare Gewicht des Porsche 911 hat, können selbst die sportlichsten Einstellungen das Auto mit laserartiger Präzision positionieren.

Der Grip bei hohen Kurvengeschwindigkeiten ist enorm; er ist sogar deutlich besser als beim vorherigen R8. Es gibt auch eine ausgezeichnete Karosseriekontrolle und eine gute Traktion, aber wenn man bei den quattro-Modellen das elektronische Sicherheitsnetz ausschaltet, schickt das Allradsystem 100 % des Motordrehmoments an die Hinterräder, was zu schrecklichem Schlupf führt. Überraschenderweise fühlt sich der R8 im Grenzbereich agiler an als der Huracan.

Natürlich ist der R8 in der Stadt wendiger als der TT, wenn der Antriebsstrang und die Dämpfer heruntergedreht sind und das Auto in einem gemächlicheren Tempo gefahren wird. Die Sicht ist nicht so gut wie die des 911, aber besser als die des Honda NSX. Auf der Autobahn erreicht der Motor bei 70 km/h eine Drehzahl von 2.900 U/min, und die Reifengeräusche sind ziemlich laut, so dass es nicht sehr entspannend ist.

LESEN SIE MEHR:

Verwandte Artikel

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button